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Hospizbewegung-Hilden :: Nachrichten
Hospiz-Nachrichten Nr. 14 (2011)

Sachstandsbericht 2010 der Koordinatorinnen

In der Mitgliederversammlung am 10. März 2011 im alten Ratssaal des Bürgerhauses informierte Frau Hein über die Entwicklungen und Veränderungen in der Hospizbewegung Hilden e.V. im Jahr 2010:

Zum 01.08.2010 wurde eine Verwaltungskraft, Frau Heike Grings, und zum 01.10.2010 eine zweite Koordinatorin, Frau Ulrike Herwald, eingestellt, die sich der Mitgliederversammlung kurz vorstellten. Im letzten Heft „Hospiz-Nachrichten 13“ hatten beide neuen Mitarbeiterinnen bereits Informationen zu ihrer Person in zwei Artikeln gegeben.

Im Jahr 2010 wurden insgesamt 84 Begleitungen schwerstkranker und sterbender Menschen durchgeführt. Davon fanden 60 zu Hause bei den Klienten statt und 24 erfolgten in Pflegeeinrichtungen. Die Arbeit von Hospizdiensten wird durch die Krankenkassen gefördert, wobei für die Höhe der Förderung die Zahl der ehrenamtlichen Begleiter und Begleiterinnen sowie die durchgeführten Begleitungen entscheidend sind. Von den 84 Begleitungen erfüllten 64 die Förderkriterien.
 

Die Grafik zeigt die Zunahme der Begleitungen seit Gründung der Hospizbewegung Hilden e.V. im Jahre 1999.

Für die Fortbildung der Ehrenamtler fanden im vergangenen Jahr vier Seminare statt zu den Themen: „Basale Stimulation“, „Ernährung am Lebensende“, „Umgang mit trauernden Menschen“ und „Was gibt Halt in schweren Zeiten“. Aus der Gruppe sind im Jahr 2010 zwei Personen ausgeschieden und eine langjährig tätige ehrenamtliche Begleiterin ist verstorben.

Für die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Helfer haben zwei Grundseminare stattgefunden (Februar-Mai und September-Dezember). 14 Personen aus diesen Kursen haben im Januar 2011 mit dem Aufbauseminar begonnen, das vor den Sommerferien enden wird. Ein neues Grundseminar, für das es bereits Interessenten gibt, wird dann nach den Sommerferien beginnen.

Für trauernde Angehörige war aufgrund einiger Nachfragen geplant, erneut ein Trauerseminar unter der Leitung von Frau Schütze zu beginnen. Leider gab es auf Artikel in der Presse und auf der Homepage keine weitere Resonanz, so dass eine ausreichende Teilnehmerzahl nicht zustande kam und das Seminar nicht angeboten werden konnte.

Im letzten Jahr hat die Hospizbewegung Hilden eine neue Gruppe mit dem Titel „Trauernde in Bewegung“ gestartet. In dieser Gruppe wird der Ansatz verfolgt, trauernde Menschen bei der Bildung einer Gruppe zu unterstützen, so dass sie nach einer Zeit mit Hilfe der Seminarleiterin, einer unserer ehrenamtlichen Helferinnen, ihr Gruppenleben selbst organisieren. Die Gruppe trifft sich jeweils an einem Sonntagnachmittag pro Monat – nicht als reiner Gesprächskreis, sondern um gemeinsam Dinge zu unternehmen. (Beispiele: Teilnahme an Märchenmatinee, Cafébesuch mit anschließendem Spaziergang im Hildener Stadtwald)

Zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wird seit Herbst 2010 in Kleingruppen beraten. Dies wurde sehr gut angenommen. Die Beratungen finden nach telefonischer Anmeldung jeweils donnerstags um 11.00 Uhr statt.

Zum Kinderschutzbund wurde Kontakt aufgenommen und vereinbart, die Zusammenarbeit zu intensivieren. Eventuell wird im Herbst 2011 ein Seminar des Kinderschutzbundes für die Ehrenamtlichen der Hospizbewegung stattfinden.


Annemarie Hein und Ulrike Herwald (Koordinatorinnen)

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