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Hospizbewegung-Hilden :: Pressemitteilungen
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Die Gastgeber empfingen die Karnevalisten gerne in den Räumen der Hospizbewegung, zeigen diese doch durch ihre Aufforderung „Spenden statt Geschenke" großes Engagement. Foto: DirkThomé

Tollitäten wünschen sich Spenden statt Geschenke

„Hier schlägt ein Karnevalsherz" - dieser Schriftzug prangt deutlich auf dem „Fan-SchaI",den die Tollitäten Daniel 1. und Sabine 1. während der jetzt gestarteten Session verkauft. „Klar, unser Herz schlägt für den Karneval und seine lustige und fröhliche Seite - aber auch für eine ernste, sozial wichtige Sache' erklärt Prinz Daniel. Unterstützen möchte das Prinzenpaar die Hospizbewegung Hilden.

HILDEN. Das aus den Reihen der KG Musketiere kommende Paar verzichtet aus diesem Grund ausdrücklich auf Geschenke bei seinen zahlreichen Auftritten und Besuchen während der nächsten Monate. Stattdessen lassen die obersten Karnevalisten ein großes, rotes Plastiksparschwein durch die Runden des Publikums gehen und hoffen, „dass es schön dick gefüttert wieder zu uns zurückgelangt". Außerdem wird der oben erwähnte rot-weiße Schal zum Preis von elf Euro verkauft; der Erlös geht zu 100 Prozent an die Hospizbewegung.
„Wir haben großen Respekt vor dem Verein, der sich für schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen in Hilden einsetzt und ihnen Kraft und herzliche Hilfe gibt", erklärt das Prinzenpaar Daniel Pitschke und Sabine Scherf.
Beim diesjährigen Sommerfest der Hospizbewegung wurden die ersten Kontakte geknüpft. Daniel Pitschke weiß die Arbeit der Bewegung aus persönlicher Erfahrung heraus zu schätzen.
„Zum Leben gehört die Freude - und auch der Tod, das muss man immer im Hinterkopf haben"; erkennt er.
„Ich bin natürlich sehr glücklich über diese Unterstützung", so Joachim Meyer, Vorsitzender der Hospizbewegung. Dass die Vereinsidee und -philosophie außerdem so publikumswirksam durch die Kamevalisten in die Öffentlichkeit getragen wird, bereite ihm freilich die größte Freude.
Beim Vorstellen des Benefizkonzepts am vergangenen Dienstag im Büro der Hospizbewegung im Wohn- und Pflegezentrum an der Hummelsterstraße wurde die enge Verbundenheit demonstriert, als das Prinzenpaar ihm und seinem Stellvertreter, Ex- Bürgermeister Günter Scheib, den Sessionsorden verlieh. „Jetzt hoffen wir, das alle Hildener Jecken bei unserer Spendenaktion mitmachen und viel Geld für die gute Sache zusammenkämmt", so Daniel Pitschke.


HOSPIZBEWEGUNG HILDEN
• Unter Leitung einer hauptamtlichen Koordinatorin haben sich bisher 400 Frauen und Männer zusammengefunden, um dem Tabu von Tod und Sterben offen zu begegnen, die Grundidee der Hospizbewegung zu beleben und durch psychosoziale Fürsorge zu verwirklichen. 40 ehrenamtliche Mitarbeiter betreuen Schwerstkranke und Sterbende ambulant Zuhause, in Kliniken, in Altenheimen sowie deren Angehörige.
• Das Konzept des gemeinnützigen Vereins: Wir entlasten Angehörige stundenweise, geben Trost und Beistand, hören zu, schweigen und sind einfach nur da. Wir bilden ehrenamtliche Helfer so aus, dass eine qualifizierte Begleitung möglich ist.
Wir beraten in Krisensituationen individuell, einzeln oder gemeinsam.
Wir halten ein umfassendes Informationsangebot bereit, unter anderem über Möglichkeiten der Schmerztherapie und Patientenverfügung.
Wir arbeiten mit Pflegediensten, Ärzten, Seelsorgern, Altenheimen und Krankenhäusern zusammen
• Weitere Informationen unter Tel. 9785580,0170 - 9854519, Mail info@hospizbewegung-hilden.de. Bürozeiten in Wohn- und Pflegezentrum
Hummelsterstraße 1, Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr;
im St. Josefs Krankenhaus, Walder Straße, Mittwoch von 16 bis 18 Uhr.

(Quelle : Wochen Anzeiger, 24.11.2012)



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