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Hospizbewegung-Hilden :: Startseite

Aktuelles

Am 14. Mai haben wir unseren Jubiläumsauftakt gefeiert.

 

 


Jubiläum der Hospizbewegung Hilden e.V.


Protokoll der Mitgliederversammlung 2024

der Hospizbewegung Hilden e.V. am 20. März 2024 um 19.00 Uhr
in den Räumen der "AWO Fabrik", Walder Straße 24 in Hilden

 

Tagesordnung

 

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Feststellung der Tagesordnung und der Stimmberechtigung
  3. Jahresberichte 2023
    a. Vorstand,
    b. Schatzmeister,
    c. Koordinatorinnen
  4. Bericht über die Kassenprüfung 2023
  5. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands
  6. Verschiedenes 
  7. Vortrag mit anschließendem Gespräch zum Thema Bestattung mit Frau Elisabeth Schang, die als Trauerrednerin in Hilden tätig ist.
Am Mittwoch, den 20.03.2024, nahmen 50 stimmberechtigte Vereinsmitglieder und 10 Gäste an der diesjährigen Mitgliederversammlung der Hospizbewegung Hilden e.V. teil.

 

TOP 1:

Der Vorsitzende, Herr Pennekamp, begrüßt alle Anwesenden zur Mitgliederversammlung und erklärt, warum der Flyer zum 25jährigen Jubiläum jetzt nochmals an alle Mitglieder versendet wird.

Herr Pennekamp stellt die Mitglieder des Vorstands vor und begrüßt Herrn Meyer als seinen Vorgänger. Alle Anwesenden finden auf ihren Sitzen Taschen mit dem Logo der Hospizbewegung als Geschenk. Frau Herwald demonstriert, wie diese zusammengefaltet werden. Herr Pennekamp stellt Frau Herwald, Frau Jussen, Frau Krezic und Herrn Trojand vor und lädt zu einem Getränk nach Ende der Mitgliederversammlung ein.

 

TOP 2:

Die Einladung zur Sitzung wurde fristgerecht zugestellt, die Versammlung ist somit beschlussfähig.
Die Tagesordnung wird unverändert angenommen.

 

TOP 3a:

Herr Pennekamp trägt den Jahresbericht im Namen des Vorstands vor:

Im Jahre 2023 hat der Vorstand sechs Vorstandssitzungen durchgeführt.
In den Vorstandssitzungen haben wir die regelmäßig anfallenden Themen der Vereinsarbeit erörtert und soweit erforderlich auch die notwendigen Entscheidungen getroffen. Zwei ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterinnen haben regelmäßig an den Sitzungen beratend teilgenommen. Dies gilt auch für die fest angestellten Mitarbeiterinnen. Streitige Abstimmungen gab es nicht.

Der Vorstand hat sich berichten lassen über die zahlreichen Vereinsaktivitäten: Begleitungen, Finanzstatus, Unterstützungsangebote für die „Ehrenamtler", Letzte-Hilfe-Kurs, Beratungen zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht, Angebote zur Trauerarbeit sowie über Beratungen allgemeiner Art.

Vorgestellt und versandt haben wir im Herbst die neuen Hospiznachrichten 2023/2024. Die Broschüre mit dem Titel „Perspektivwechsel“ ist von einem Redaktionsteam aus dem Kreis der Ehrenamtlichen erstellt worden, die meisten Beiträge sind von Teammitgliedern verfasst.

Eine 2022 verstorbene Hildenerin hatte die Hospizbewegung mit notariellem Testament als Alleinerbin eingesetzt. Dem stand allerdings ein früheres Berliner Testament gegenüber. Erst zum Ende des Jahres kam mit anwaltlicher Unterstützung ein Vergleich zustande. Danach erhielt die Hospizbewegung aus der Erbmasse einen Betrag in Höhe von 20 T €.o Allerdings stehen dem auch unsere Anwaltskosten in Höhe von 7100 € gegenüber.

Weiter gearbeitet wurde an der Modernisierung unseres Webauftritts. Dieses Projekt ist noch nicht abgeschlossen.

Personelle Veränderungen gab es im Hospizbüro in 2023 nicht. Das Team (Frau Herwald, Frau Jussen und Frau Krezic) berichtet von einer guten Arbeitsatmosphäre, einem guten Arbeitsklima und einem spannungsfreien Miteinander. Frau Herwald hat den Vorstand frühzeitig wissen lassen, dass Sie beabsichtigt, ihr Arbeitsverhältnis Mitte 2024 zu beenden. Der Vorstand hat daher Frau Krezic angeboten sich beruflich zu entwickeln, um sich auf die Stelle einer Koordinatorin bewerben zu können. Die Chance hat Frau Krezic mit dem erfolgreichen Abschluss in Palliativ Care genutzt. Folgerichtig hat der Vorstand Frau Krezic Anfang 2024 die freiwerdende Stelle einer Koordinatorin auch angeboten. Frau Jussen haben wir in 2023 die Möglichkeit geboten, an einer mehrwöchigen Seminarreihe zur Trauerbegleitung teilzunehmen.

Der Verein besteht seit wenigen Tagen nun bereits seit 25 Jahren. Folgerichtig haben wir uns seit Sommer 2023 intensiv mit einer Veranstaltungsreihe aus Anlass des Jubiläums beschäftigt. Wir, das sind der Vorstand, aber auch eine ganze Reihe von ehrenamtlichen Mitgliedern. Das Veranstaltungsprogramm liegt vor und wir laden zur Teilnahme herzlich ein.

Die finanzielle Situation des Vereins gibt keinen Anlass zur Sorge. Darüber berichtet im Anschluss unser Schatzmeister. Erstmals haben wir im Jahr 2023 eine Ausschüttung aus dem Stiftungsvermögen erhalten. Das Stiftungsvermögen ist im Berichtsjahr aufgrund von Zustiftungen auf nun rund 153 T € angewachsen. 

Unsere Mitgliederzahl ist mit 482 zum Ende des Jahres 2023 nahezu unverändert. Unsere Mitglieder sind die Stützen des Vereins. Ihnen allen, natürlich aber besonders denen, die oft sehr viel Freizeit und Engagement in den Arbeitsgruppen und Gesprächsreihen, in der Sterbe- und Trauerbegleitung und in der Beratung von Hilfesuchenden einbringen, sagt der Vorstand ein herzliches Dankeschön.

 

TOP 3b:
Der Schatzmeister, Rainer Gottschalk, erläutert die Kassenlage des Vereins zum Geschäftsjahr 2023. Die wirtschaftliche Situation des Vereins stellt sich wie in den Vorjahren sehr stabil dar und entwickelt sich positiv. Herr Gottschalk benennt Einnahmen und Ausgaben. Genaueres ist dem Kassenbericht für das Geschäftsjahr 2023 zu entnehmen, der auf Anfrage eingesehen werden kann.

 

TOP 3c:

Frau Herwald berichtet im Rückblick auf das Jahr 2023, dass die Begleitungszahlen wieder auf dem Niveau vor Corona sind. Auch die Gruppe der EAs wird durch die 2023 begonnene und im Dezember abgeschlossene Qualifizierung wieder auf eine gute Zahl erhöht.

Aus dem Hospizbüro: Jeweils im Januar wählen die EA-Begleiterinnen und Begleiter ihre Sprecherin bzw. – erstmals in diesem Jahr – ihren Sprecher. Durch das rotierende System wechselt immer nur eine der beiden Personen: Unser Dank geht an Ulrike Klein, die 2023 bis zum Januar 2024 zusammen mit Petra Beenen in dieser Rolle aktiv war und wir begrüßen Steffen Förster, der nun als Stellvertreter dazugekommen ist.

Frau Jussen berichtet über die Ehrenamtlichen und dankt allen, die ihre Zeit und Kraft für den Verein einsetzen. Dies sind 43 Personen, die in Sterbe- und Trauerbegleitung, Öffentlichkeitsarbeit und im Vorstand tätig sind. Es finden regelmäßige Treffen in Gesprächskreis und Supervision statt. Insgesamt fanden 61 Sterbebegleitungen durch die Ehrenamtlichen statt. Außerdem zusätzlich 66 Beratungen und Kontakte durch die Koordinatorinnen ohne anschließende EA-Begleitung.

Thema Trauer: TrauerWerkStatt mit 8 Personen vom Oktober 2023 bis März 2024. Zehn Sonntagnachmittage mit der Trauergruppe TrauerLebensZeit zwischen März und Dezember 2023 mit 13 Teilnehmerinnen. Einzeltrauerbegleitungen durch ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen werden weiterhin regelmäßig angefragt (12 ETB). Erste Klärung und Unterstützung für ihre Situation erfahren die Trauernde durch Gespräche mit den Koordinatorinnen (34 Beratungen).

Seminare und Treffen 2023:
EA-Wochenendseminar im März 2023 im Klausenhof, Hamminkeln-Dingden zum Thema „Nähe und Distanz“. Gesprächsreihe für 8 Interessierte. Themenreihe: Unter diesem Titel wird zukünftig der weitere Baustein zur EA-Qualifizierung laufen (wir nehmen damit nach einer Erprobung in den letzten Jahren Abstand von der gesetzten Reihenfolge der beiden Teile). Sommerfest - unsere Feier bei den Unterstädtern! (eine Tradition, die die wir in diesem Jahr aufgrund der vielen Jubiläums-veranstaltungen unterbrechen). Halbjahresgespräche, an dem EA-Begleiter, Vorstand und Büroteam teilnehmen, Schwerpunktthema war das Jubiläum. Letzte Hilfe Kurs:zwei Veranstaltungen im Seminarraum, gute Nachfrage (in Absprache der Termine mit den Hospizen in Haan und Hochdahl)). AKÖ: Der Arbeitskreis trifft sich etwa alle 2 Monate, mit dem Schwerpunkt Hospiznachrichten.

Vorsorgeverfügungen:
Die Beratungen zur PV, VV und BV fanden zum Teil in Einzelberatung durch die Koordinatorinnen und in Kleingruppen für insgesamt etwas über 200 Personen durch Sabine Groß-Seidler statt. Die Teilnehmer*innen bedanken sich für die Unterstützung durch Spenden – und dadurch, dass sie die Beratung weiterempfehlen! Zusätzlich gibt es Beratungen durch die Koordinatorinnen im Rahmen der Begleitungen, die nicht in diese Statistik einfließen. Bei besonderem Bedarf werden auch Einzelberatungen zuhause angeboten. Der Verein dankt Frau Groß-Seidler, die seit 7 Jahren einen Großteil von insgesamt 1444 Personen beraten hat.

Vernetzung:
Die wöchentliche Präsenzzeit im Krankenhaus hat 2023 zu einer guten Zusammenarbeit geführt. Eine Intensivierung der Kooperation mit den Seniorenzentren in Hilden hat 2023 ebenfalls stattgefunden (Gespräche, Teilnahme an Teamgesprächen). SAPV-Fallbesprechungen finden regelmäßig dienstags wieder in einer Präsenzveranstaltung statt. Dreimal im Jahr tagen die Koordinator*innen des Kreises Mettmann. Es erfolgt eine Teilnahme an Treffen und Informationsveranstaltungen des HPV NRW.

 

TOP 4:

Frau Alipas berichtet über die Kassenprüfung vom 26.01.2024, bei der ihr und Herrn Tenner alle Unterlagen vollständig und gut geordnet vorgelegt wurden. Sie empfiehlt der Mitgliederversammlung, den Vorstand zu entlasten.

 

TOP 5:           

Die anwesenden Mitglieder folgen der Empfehlung und erteilen dem Vorstand einstimmig die Entlastung (bei 5 Enthaltungen der Vorstandsmitglieder).

 

TOP 6:

keine Meldungen

 

TOP 7:           

Herr Pennekamp begrüßt Frau Elisabeth Schang im Anschluss als Gast und bedankt sich für ihre Bereitschaft, über ihre Tätigkeit als Trauerrednerin zu berichten. Frau Schang schildert anschaulich an verschiedenen Beispielen, wie ihre Arbeit aussieht und welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat. Die Anwesenden erfahren, dass es dabei auch sehr humorvoll zugehen kann. Die von Frau Schang zitierten Gedichte werden von einigen Anwesenden nachgefragt.

Die Versammlung wird durch Herrn Pennekamp um 20:45 Uhr geschlossen.

Es folgt ein geselliges Beisammensein bei Saft, Sekt und Wasser, bei dem sich die Anwesenden in kleinen Gruppen rege unterhalten.


Rainer Pennekamp   -   Vorsitzender                                      
Günter Scheib   -   1. Stellv. Vors.    
Felicitas Brückner-Schwinger   -    Schriftführerin, Protokoll

         

                       

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Der Letzte Hilfe Kurs

Am Ende wissen

wie es geht.

 

Die Hospizbewegung Hilden e.V. bietet für alle interessierten Bürger*innen 

am Samstag, den 28. September 2024, von 10 – 15 Uhr

einen Letzte Hilfe Kurs an.

 

Die Teilnahme an der Schulung ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.

 

Anmeldung unter:

Tel.: 02103 / 9785 58 – 0 oder unter info@hospizbewegung-hilden.de

 

 

 

 

 

 

 


Unsere Mitte für den Gesprächskreis

im April

 


 

Kompetenzgewinn für die Hospizbewegung Hilden

 

Im Alltag findet Trauer wenig Raum, Nicht-Betroffene wissen manchmal nicht, wie sie damit umgehen sollten. Trauernde selbst fühlen sich oft einsam, allein und unverstanden.

Die Hospizbewegung Hilden hat verschiedene Angebote für Trauernde entwickelt und einige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen durch spezielle Schulungsangebote für diese Angebote entsprechend qualifiziert.

Nun hat Thanja Jussen, Koordinatorin der Hospizbewegung, eine zertifizierte Weiterbildung zur „großen Basisqualifizierung Trauerbegleitung“ erfolgreich abgeschlossen. Ziel der Weiterbildung war es, grundlegende Kenntnisse in der Trauerbegleitung zu erwerben und so die Kompetenz im Umgang mit trauernden Menschen zu verbessern. Die Reflexion und Bearbeitung eigener Verlusterfahrungen, verschiedene methodische Ansätze zur Unterstützung von Trauernden und die Entwicklung einer hilfreichen Haltung in der Begleitung waren zentrale Inhalte der Weiterbildung.

Wir gratulieren und freuen uns über den Kompetenzgewinn für die Trauerbegleitungsangebote in Hilden!

 


Im Gesprächskreis März 2024

wurde die Mitte zum Thema "ZEIT" gestaltet

 

 


 

 

Alle Spenden von Privatpersonen, Spenden aus besonderen Anlässen und von Institutionen und Firmen ermöglichen es uns, die Hospizarbeit in Hilden mit den Bereichen der Sterbe- und Trauerbegleitung kompetent und kostenfrei für die Betroffenen anbieten zu können.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns damit Ihre Verbundenheit ausdrücken!

 

Förderverein der

Am 14.10.2023 war die Hospizbewegung Hilden

mit einem Info Stand zum Welthospiztag

am Markt, Nove-Mesto-Platz

 

 

Hier ein paar Eindrücke...

            
      
                          
     
      
      
     
   

 


 Unsere Mitte für den Gesprächskreis im November    

 

Wir haben den Text "Leben ist gehen lassen" von Monika Minder gelesen


Unsere Mitte für den Gesprächskreis im Oktober

Wir haben den Text "meine beiden Gesichter" gelesen.


Unsere Mitte für den Gesprächskreis im September

Wir haben den Text "Zuhören" von Michael Ende aus seinem Roman Momo gelesen

 

 

 


 

Am 13.05.2023 war die Hospizbewegung Hilden e.V., mit einem Infostand, auf der Ehrenamtsbörse in der Hildener Fußgängerzone vertreten.

 

 

 

 

 

 


Ob Sonne oder Regen, ein Sommerfest ist immer ein Segen.

 

Am Samstag, den 12.08.2023 haben wir unser Sommerfest gefeiert. Gemeinsam haben wir gelacht, gesungen und gespeist!

Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen, ohne Euch wäre das Fest nicht dasselbe gewesen!



 

Warum sollte man sich ehrenamtlich engagieren?

 

Unter folgendem Link zeigt die Redaktion von quarks.de anschaulich, warum das Ehrenamt einen positiven Einfluss auf die Erfüllung der eigenen Grundbedürfnisse hat.

 

https://www.instagram.com/reel/Csxnh3gM_yG/?igshid=MzRlODBiNWFlZA==

 

 

 

 


 

 

„Was bewegt Menschen vor ihrem Tod?“

 

Mit dieser Frage berichtet der WDR von einem Fall im Hospiz Schwerte. Dort erfüllte eine Enkeltochter ihrem inzwischen verstorbenen Großvater seinen letzten Wunsch und brachte ihr Pferd mit ins Hospiz.

Über diese spannende Geschichte berichtete der WDR 2022 und bietet  antworten zu der eingangs gestellten Frage

 

Quelle: Menke, F. (2022, 8. Oktober). Welthospiztag: Was sich Menschen vor ihrem Tod wünschen. Nachrichten - WDR. https://www1.wdr.de/nachrichten/letzter-wunsch-vor-dem-tod-100.html


 


30-jähriges Bestehen des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V.

Wir gratulieren dem Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V. ganz herzlich zum 30-jährigen Bestehen und teilen gerne den Link ihres Imagefilms.

 

https://hpv-nrw.de/uploads/videos/2022_HPV_NRW_Imagefilm.mp4

 

Er entstand in den letzten Wochen an verschiedenen Drehorten und gibt einen Einblick in die Vielfältigkeit der Hospizarbeit und erläutert die Bedeutung eines starken Landesverbandes.

 

 

 


 

Trauer und Tod

 

Trauer ist im Allgemeinen eine Gemütsstimmung, die auftritt, wenn ein Verlust durch z.B. den Tod eines geliebten Menschen erlebt wird. Jeder Mensch erlebt mindestens einmal im Leben einen Verlust, der Trauer auslöst. Trauert ein Mensch, dann äußert sich das Gefühl auf unterschiedliche Weise.

 

Aber was ist das eigentlich genau, Trauer? Wie lange dauert sie an? Wie gehe ich damit um?

 

In einem Interview mit dem Rolling Stone Deutschland spricht Campino, Sänger der Toten Hosen, mit der Redakteurin und Trauerbegleiterin Birgit Fuß über Tod und Trauer. Er gewährt dem Zuhörer Einblicke über Verluste, die er in seinem Leben erlebt hat, wie er mit der Trauer umgegangen ist und welche Erfahrungen er gemacht hat.

 

Quelle: ROLLING STONE Deutschland. (2021, 13. September). Campino im ROLLING-STONE-Interview: Erfahrungen mit Tod und Trauer.

 

 

 

 


In dem Podcast „Politische Feuilleton“ vom 22.07.2020 werden Überlegungen des Philosophen Krisha Kops zum Thema:

„Tabuthema Tod

Warum wir mehr übers Sterben reden sollten“

 

dargestellt. Kops beschreibt, dass der Umgang mit dem Tod hierzulande durch „Unverständnis,

Hilflosigkeit und Abweisung“ gekennzeichnet ist. Warum das so ist und warum wir „ein Leben lang das Sterben lernen müssen“ wird besprochen.

 

Quelle: deutschlandfunkkultur.de. (o. D.). Tabuthema Tod - Warum wir mehr übers Sterben reden sollten. Deutschlandfunk Kultur. https://www.deutschlandfunkkultur.de/tabuthema-tod-warum-wir-mehr-uebers-sterben-reden-sollten-100.html


 

Kunst als Sprachrohr 

 

Die Tabuisierung von Tod und Sterben hat in den letzten Jahren eine deutliche Aufweichung erfahren und findet immer mehr in öffentlichen Diskursen statt. Dies ist wichtig, um ein gesellschaftliches Umdenken und einen offenen Umgang mit Tod, Abschied und Trauer zu erreichen. Ein wichtiges Mittel, um ein solches Umdenken zu bewirken ist die Kunst. Diese kann etablierte Werte und Normen, so wie gesellschaftliche Strukturen lockern und neue Perspektiven schaffen.

 

In diesem Kontext möchten wir Sie auf einen jungen Rapper aufmerksam machen, der mit seinem Lied den Tod seines Vaters, den Sterbeprozess, den Verlust und die damit verbundene Trauer verarbeitet.

 

Quelle: Tua. (2018, 26. Dezember). TUA - Vater (Official Video). YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=BeTi2jRTVuQ

 

 


Ehrenamtliche Begleitung

Sterben ist Leben - Leben bis zum Tod.


 Wir begleiten Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg.
Sterbebegleitung heißt aber nicht nur „am Bett zu sitzen und die Hand des Sterbenden zu halten“. Es bedeutet auch, ein Gespräch zu führen oder eine Stunde Freiraum für die Angehörigen zu bieten - wir haben immer die gesamte Familie im Blick.

In enger Zusammenarbeit mit den weiteren Unterstützern im Bereich der Palliativversorgung ist es unser Ziel, den Bedürfnissen der Schwerstkranken als auch der Nahestehenden gerecht zu werden.

 


Zu Patientenverfügung,

      Vorsorgevollmacht und

             Betreuungsverfügung

bietet die Hospizbewegung Hilden Informationen für Einzelpersonen oder Kleingruppen bis zu sechs Personen an.

Die Informationsveranstaltung findet in den Räumen der

Hospizbewegung Hilden

am Nove-Mesto-Platz 3a statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Bitte melden Sie sich bitte im Hospizbüro
(Tel. 02103 / 97 85 58-0)

 

 


Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) ist für den Film

„Ich begleite (sterbende) Menschen.“

mit dem European Excellence Award 2021 in der Kategorie Film & Video ausgezeichnet worden. Der Zweiminüter, der die hospizliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen durch junge Ehrenamtliche thematisiert, war eine von insgesamt über 800 Einreichungen aus mehr als 30 Ländern Europas.

Der Film erzählt von Till, der einmal in der Woche Johanna trifft, die unheilbar krank ist. In gefühlvollen Bildern wird gezeigt, dass es für beide gute und besondere Stunden sind, in denen sie gemeinsam etwas unternehmen, über Alltägliches und Existentielles sprechen und ja – Spaß haben! Der Film vermittelt, was alle in der Hospizarbeit Engagierten wissen, nämlich dass man aus diesem Ehrenamt Energie und das Wissen um die existentiellen Dinge im Leben schöpfen kann.

 

Nach Auffassung der Jury, die mit Kommunikationsspezialisten sowohl großer Unternehmen als auch von namhaften Agenturen aus ganz Europa besetzt ist, wird mit dem Film ein an sich schweres Thema auf beeindruckende und mitreißende Weise umgesetzt, sehr emotional, aber nicht traurig. Der Film habe es in jedem Fall verdient, angeschaut zu werden. „Das zeigt uns, dass wir wirklich den richtigen Ton getroffen haben, und es ist schön, dass das erkannt worden ist“, so Winfried Hardinghaus.

 

Das Video können Sie sich hier ansehen.

 

 


Wir sind gut in unseren neuen Räumen am Nove-Mesto-Platz 3a angekommen und freuen uns auf Ihren Besuch...
 

 

Mit einer feierlichen Eröffnung haben wir das neue Hospizbüro eingeweiht
 

Hilden, 28.09.2020