Gründung und Ziele


Die Hospizbewegung in Hilden wurde am 17. März 1999 auf Initiative von Frau Anneliese Becker mit Unterstützung des damaligen Stadtdirektors, Herrn Dr. Karl-Detlev Göbel und des ehemaligen Bürgermeisters, Herrn Günter Scheib, gegründet.

Unter der Leitung von zwei hauptamtlichen Koordinatorinnen haben sich Frauen und Männer zusammengefunden, um dem Tabu von Tod und Sterben in unserer Gesellschaft offen zu begegnen, die Grundidee der Hospizbewegung zu beleben und durch psychosoziale Fürsorge zu verwirklichen. Als ambulanter Hospizdienst unterstützen wir den Wunsch vieler Menschen, zu Hause zu sterben. Unser Anliegen ist es, mehr Bewusstsein für den Abschied vom Leben zu schaffen, dabei stellen wir die Würde und Selbstbestimmtheit des schwerkranken Menschen in den Mittelpunkt.

Unser Verein zählt derzeit ca. 400 Mitglieder; die hospizliche Begleitung erbringen ca. 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir sind unabhängig von Weltanschauungen und Konfessionen für die Ziele des Vereins tätig und stellen unsere Hilfe jedem Menschen zur Verfügung, der dies aufgrund seiner Lebenssituation wünscht:
 
  • Unentgeltlich und unabhängig von einer Mitgliedschaft.
     
  • Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen der sterbende Mensch und die ihm Nahestehenden.
     
  • In der Zeit des Sterbens, die häufig auch für Angehörige und Freunde eine Zeit der Krise, der Unsicherheit und Ängste ist, möchten wir dazu beitragen, dass Sorgen und Nöte nicht allein bewältigt werden müssen.
     
  • Wir wollen Zweifel, Schmerzen, Hoffnung und Ängste mittragen und so allen Betroffenen die Auseinandersetzung mit dem Sterben erleichtern.
     
  • Wir beraten in Krisensituationen individuell, einzeln oder gemeinsam.
     
  • Wir bilden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Grund- und Aufbauseminaren so aus, dass eine qualifizierte Begleitung möglich ist.